Queer Disco – die Neue
Es ist bereits in aller Munde: Die Hauptstadt wird um eine Partyreihe reicher! Am 2. Oktober leuchtet mit Queer Disco ein neuer Stern am Berner Partyhimmel. Wir wollte von den Machern Marco Müller und Christoph Bühler wissen, wer sie sind und worauf sich die Berner Gaycommunity mit Queer Disco freuen darf.
Bei Queer Disco handelt es sich nicht um eine Eintagsfliege, sondern um einen regelmässigen Anlass, der an jedem ersten Freitag im Monat stattfindet. Die Berner gayAgenda wollte von den Machern Marco Müller und Christoph Bühler wissen, wer sie sind und worauf sich die Berner Gaycommunity mit Queer Disco freuen darf.Was erwartet die Berner Gayszene am 2. Oktober im CU Club?
Hier ein paar Stichworte: Stylischer Club, Party im Kommerz-Bereich, Publikum 18-35 Jahre, Männer, Frauen, schwul, lesbisch, bi, hetero, tanzfreudig, Hits 80er bis heute, House, Elektro. Als Location haben wir den CU Club direkt beim Hauptbahnhof gewählt – mit 300 Gästen ist der Club bereits gut gefüllt. Queer Disco wird somit zu keinem Massenanlass wie die True Colors werden. Nach dem Motto «klein aber fein» wollen wir für eine ausgelassene Stimmung sorgen.
Euch kennt man in Bern eigentlich nicht. Wer seid ihr?
Wir gehören auch nicht zum Kern der Berner Szene, sondern wohnen und arbeiten beide in Luzern. Wir haben jedoch gute Kontakte zur Szene und sind regelmässig im Gaskessel, Düdü oder auch an der Queersicht anzutreffen. Wir sind seit 9 Jahren ein Paar, seit kurzem verheiratet, 29 und 32 Jahre alt, Stier und Löwe,.... :-)
Wie kam es dazu, dass ihr eine Party organisiert?
Wir waren die Herausgeber von UPDATE, einem LesBiSchwulen Magazin der Zentralschweiz. Zum einjährigen Jubiläum des Magazins wollten wir eine Geburtstagsparty feiern und damit gleichzeitig das Angebot in der Zentralschweizer Gaycommunity etwas bereichern. Daraus entstanden ist die monatliche Frigay Night Party, welche sich auch nach 5 1/2 Jahren immer noch grosser Beliebtheit erfreut. Monatlich besuchen rund 500 Leute unsere Party, darunter auch viele aus dem Einzugsgebiet von Bern/Solothurn.
Warum findet der Anlass nun auch in Bern statt?
Uns gefällt die Stadt und die Stimmung an den Gaypartys. Allerdings ist uns das Angebot für Schwule und Lesben, gemessen an der Grösse der Stadt und dem Einzugsgebiet, zu mager. Mit Queer Disco wollen wir diese Lücke füllen und die Szene mit einer monatlichen Party bereichern. Wir sind überzeugt, dass das Konzept der Frigay Night Party auch in Bern Erfolg haben kann.
Worin unterscheidet sich Euer Anlass von den anderen Veranstaltungen?
Anders als die Events in der Reithalle oder Tolerdance spricht Queer Disco wohl eher ein kommerzielles Publikum an. Unsere Zielgruppe legt Wert auf gediegenen Ausgang und tanzt gerne zu House und Elektro. Ob Frau oder Mann spielt keine Rolle, auch Heteros sind an der Queer Disco willkommen. Wir wissen von der Frigay Night, dass eine gute Durchmischung des Publikums wichtig ist für den Erfolg der Party.
Was erwartet Ihr von der Berner Gay-Szene?
Wir haben schon einige positive Rückmeldungen zu unserer geplanten Party erhalten – was uns natürlich riesig freut und motiviert. Mit der Idee einer monatlichen Party wurden wir in Bern mit offenen Armen empfangen, danke hierfür! Wir hoffen, mit unserem Angebot ein entsprechendes Bedürfnis zu stillen und freuen uns auf den bevorstehenden Startschuss vom 2. Oktober.
Queer Disco
2. Oktober und 6. November, 22:00 Uhr
CU-Club.
