Lesung und Gespräch mit Ali Akbar
Ali Akbar, der 31-jährige Autor aus Aserbaidschen, liest am 18. November aus seinem neuesten Roman «Artush und Zaur». Provokant und ungeniert erzählt er von der homosexuellen Liebe zwischen einem Armenier und einem Aserbaidschaner.
Ali Akbar, ein junger zeitgenössischer Autor aus Baku und Leiter einer PR-Agentur, nimmt kein Blatt vor den Mund. 1978 in Baku geboren, arbeitete er nach seinem Studium der Journalistik und Öffentlichkeitsarbeit zunächst für verschiedene aserbaidschanische Zeitschriften bevor er sich dann ganz der Literatur verschrieb. In seinen Romanen und Kurzgeschichten legt Akbar den Finger auf die Wunden der Zeit. Er rüttelt an gesellschaftlichen Themen und setzt sich kritisch mit den Umbrüchen nach der Auflösung der Sowjetunion auseinander. Akbars Werke sind geprägt durch seinen Mut zur Provokation und erinnern so an gesellschaftskritische Künstler wie Pier Paolo Pasolini. Auch fehlt es seinen Schriften nicht an absurdem Humor, wie er sich oft bei postmodernen Autoren findet.Am 18. November liest Ali Akbar auf der kleinen Bühne im PROGR aus seinem neuen Roman vor. Mit dabei ist der Übersetzer Daniel Schreiner, der mit dem Autor ein Gespräch führt und seine Vorlesung in deutsch übersetzt.
Ali Akbar ist auch als Gast bei der Queersicht-Podiumsdiskussion ‹mosca muerte - die Szene ist tot!› geladen. Es diskutieren VertreterInnen der Schweizer Community: u. a. Betty Manz und Eveline Nay. Eine unabhängige Veranstaltung des Filmfestivals ‹Queersicht› in Zusammenarbeit mit ‹Los› und ‹Pink Cross›.
Mittwoch, 18. November
20 Uhr, PROGR Kleine Bühne
Lesung und Gespäch mit Ali Akbar und dem Übersetzer Daniel Schreiner
(Aserbaidschanisch-Deutsch)
Eintritt Fr. 15.–/10.–
Reservationen: info@artlink.ch, 031 311 62 60
Die Lesung ist eine Veranstaltung von artlink, in Zusammenarbeit mit dem Filmfestival ‹Queersicht›.
