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Sport

Eiskunstlaufen - Spitzensport fürs AugeEiskunstlaufen - Spitzensport fürs Auge

Vom 23. bis 30. Januar finden in der Post Finance Arena in Bern die Eiskunstlauf-Europa-Meisterschaften statt. Pirouetten, Sprünge, glitzernde Kostüme, Musik und Spannung - Eiskunstlaufen ist eine Sportart die vielen Schwulen gefällt. Mit Galerie der schönsten Läufer.

Eiskunstlaufen ist ein Genuss für die Augen! Schöne Menschen in hübschen, glitzernden Kostümen tanzen auf spiegelglattem Eis und wirbeln wie fliegende Ballerinas durch die Luft. Dazu schöne Musik, die Dramatik ob der Läufer nach dem Sprung landet oder stürzt und eine undurchsichtig, aber spannende Punktverteilung durch die Jury.

Ein Programm (Kurzprogramm oder Kür) besteht aus den Elementen Schrittabfolgen, Pirouetten und Sprüngen. Diese müssen zu Musik so präsentiert werden, dass die – möglichst schwierigen – Elemente perfekt ausgeführt sind und das Ganze auch noch „künstlerischen“ Ausdruck hat. Dieser Sport verlangt vom Athleten also nicht nur körperliche Höchstleistungen sonder auch eine ganz persönliche Note. In vier verschiedenen Kategorien wird um Medaillen gekämpft: Frauen, Männer, Paare und die Eistanzpaare. In letzterer Kategorie wird nicht gesprungen, sonder eben mehr getanzt, Wie beim Tourniertanz müssen dort die Paar verschiede Tanzstile beherrschen.

Der schwulste Sport der Welt


Viele halten Eiskunstlaufen für den schwulsten Sport der Welt, vor allem die, welche immer noch glauben, dass Männer nicht tanzen dürfen und schon gar nicht hübsche Kleider anziehen. Es ist aber verständlich, dass ein Sport mit so hohem Kitsch-Faktor ein schwules Publikum anzieht. Der extravagante Eiskunstläufer Johnny Weir aus Amerika meine auf die Frage ob der schwule Ruf dem Einskunstlaufen schadet: «Die meisten (Hetero-)Männer halten Eiskunstlaufen für schwul. Dabei gibt es so viele Heteros beim Eiskunstlaufen. Ich glaube es sind die Musik und Kostüme welche die meisten Männer abschrecken. Sie sehen lieber Männer in die sich verprügeln, und einem Ball hinterher laufen.» Es gibt nur wenige offene Schwule Eiskunstläufer. Auch Johnny Weir, obwohl offensichtlich schwul, meint das gehe niemand etwas an, der Sport habe nichts mit der Sexualität zu tun. Einer der wenigen geouteten Eiskunstläufer, Rudy Galindo, sagte 2002 in einem Interview, 98* der Eiskunstläufer sind hetero und die wenigen Schwulen, die es tatsächlich gibt, wagen selten ein Coming-Out, weil sie Angst haben, von den Preisrichtern deswegen schlechter bewertet zu werden.

Medaillien für die Schweiz?


Leider sind viele bekannte Schweizer Sportler und Sportlerinnen in Bern nicht dabei. Weltmeister Stephan Lambiel ist bereits vor einem Jahr von den Wettkämpfen zurückgetreten. Auch der Vize-Schweizermeister Jamal Othman aus Münchenbuchsee hat vor kurzem abgesagt und seine Eiskunstlauf-Karriere zugunsten seiner Ausbildung aufgegeben. Vermutlich dabei sein wird einzig die zweifache EM-Silber-Medaillien-Gewinnerin Sahra Meier. Sie hat aber angekündigt, dass dieser Auftritt der letzte sein wird an Wettkämpfen. Da auch viele andere Stars aus Europa zurückgetreten sind, darf man sich in Bern auf einige neue Läufer und Läuferinnen freuen.

23. – 30. Januar 2011
Eiskunstlauf Europameisterschaften Bern


Die schönsten Läufer an der EM in Bern



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Kevin van der Perren der hübsche Belgier ist ein Sprungtalent und Publikumsliebling und hat schon zweimal Bronze gewonnen an einer EM.

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Brian Joubert aus Frankreich hatte schon mal Gold gewonnen und möchte noch ein mal.

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Ein junges, sympathisches Talent aus Spanien. Javier Fernandez wurde letztes Jahr 8. an der EM. Jetzt würde er gerne aus Podest.

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Florent Amodio ist brasilianischer Herkunft, und geht für Frankreich an den Start. Für den 20jährigen ist es die erste Europa Meisterschaft.

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Samuel Contesti ist eigentlich Franzose, läuft aber für Italien. Vor 2 Jahren hatte er mit seinen lustigen Auftritten den 2 Platz erreicht.


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Infos
Datum: 01.01.2011
Rubrik: Sport
Autor: Ludwig Zeller
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