QueerMeal – Kochabende für Gays
Auf Facebook wurde die Gruppe QueerMeal gegründet. Sie will Schwule und gayfriendly People zusammenbringen, die gerne kochen, essen und auch mal Leute ausserhalb der Chat-Foren kennenlernen möchten.
«Du liebst es, zu kochen und würdest gerne neue Leute kennenlernen? Dann mach mit bei QueerMeal – Dinner4 Gays, dem neuen Koch-Event, bei dem sich Gays & Friends im privaten Rahmen treffen und zusammen leckere Menüs zubereiten.» So preist sich QueerMeal auf Facebook an. Sie versprechen gesellige Abende unter Gleichgesinnten, egal ob Paare oder Singles. Auf Facebook, über queermeal@hotmail.com sowie noch nicht definierten Plattformen sollen sich Gruppen von 4 bis 6 Personen bilden, die sich 6 Mal im Jahr oder nach Absprache treffen.Hinter QueerMeal stehen die beiden Journalisten Tom Wyss und Peter Wäch. Wir wollten vom Mitbegründer Peter Wäch wissen wie sie denn auf die Idee von QueerMeal gekommen sind: «Zum einen wegen der beliebten Sendung ‚Promi-Diner‘, wo auch im Turnus gekocht wird, zum anderen, weil man sich ja im ‚regulären Ausgang‘ gar nicht mehr real begegnet, da viele von uns lieber im Netz hängen und sich gleichzeitig darüber beklagen, dass alles so oberflächlich geworden ist. Und da Tom und ich selber gerne kochen und auch mal Leute einladen, lag die Idee nicht mehr weit, etwas wie QueerMeal aufzuziehen.»
Wie funktioniert QueerMeal? Wenn sich eine Teilnehmer-Gruppe gebildet hat, werden die genauen Dinner-Zeiten abgemacht. Jeweils ein Mitglied aus der Gruppe ist Gastgeber. Er stellt Küche, Tisch, Geschirr und Gläser zur Verfügung. Der Gastgeber übernimmt jeweils den Einkauf. Die Kosten werden aber durch alle beteiligten Personen geteilt. Das für den Einkauf benötigte Geld wird zuvor von den anderen Teilnehmern auf das Konto des Gastgebers überwiesen. Gekocht wird gemeinsam. Wir wollten von Peter Wäch noch wissen, ob man ein Spitzenkoch sein muss, um bei QueerMeal mitzumachen und der gibt sogleich Entwarnung: «Wenn wir Spitzenköche suchen würden, hätten wir uns wohl ‚Gay Gourmets‘ genannt (lacht). Nein, man muss einfach Spass am Kochen haben und vielleicht auch etwas Erfahrung mitbringen. Wenn es geht, also bitte keine versalzenen Suppen oder ein Mousse au Chocolat, dass schon ‚davonläuft‘, bevor man es in den Mund genommen hat.»
Für den Koch-Event QueerMeal wird es in absehbarer Zeit ein nach Regionen eingeteiltes Kick-off Meeting geben, bei dem sich Interessiert schon mal persönlich treffen können. Datum und Ort für das Meeting werden schon bald auf Facebook angekündigt. Die Facebook-Seite dient auch zum gegenseitigen Austausch sowie Posten von Rezepten und last but not least als Stimmungsbarometer.
E-Mail:
queermeal@hotmail.com
