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Mousse des Monats

Michael von der Heide huldig Paola

Michael von der Heide huldig Paola

Endlich können wir Michael von der Heides neues Programm «Paola» auch in Bern sehen! Vom 9. bis 12. Februar zeigt er seine Hommage an die Schlagersänger Paola im La Cappella.

Die St. Gallerin Paola gehörte zu den erfolgreichsten Schlagersängerinnen aus der Schweiz. 1989 wurde sie hinter Uschi Glas als beliebteste Künstlerin der DDR ausgezeichnete und 2006 von RTL zur erfolgreichsten Schweizer Sängerin aller Zeiten gekürt. Mit ihrem grössten Hit «Blue Bayou» trat sie siebenmal in der ZDF Hitparade auf und mit der Single «Der Teufel und der junge Mann» war Paola 1981 fünf Wochen in den deutschen Top 10. Noch bekannter wurde sie aber als Ehefrau und Co-Moderatorin von Kurt Felix in der Samstagabendsendung «Verstehen Sie Spass?». Doch vor einem Vierteljahrhundert – damals sehr überraschend auf dem Höhepunkt ihres Schaffens – zog sie sich aus dem Showbusiness zurück.

Der Rückzug kam genau zum Zeitpunkt, als der ebenfalls aus dem Kanton St. Gallen stammende Michael von der Heide den Sprung auf die Bretter, die ihm bis heute die Welt bedeuten, gewagt hat. Kann das alles nur Zufall sein? Zu seinem 25-jährigen Bühnenjubiläum macht sich der Schweizer Chanson-, Pop- und Schlagersänger deshalb jetzt gleich das allergrösste Geschenk: Ein ganzes Album mit 16 Songs als Hommage an seine erste, ganz grosse musikalische Liebe – an Paola. Und er singt diese Lieder auch in einer Live-Show. Premiere war im Mai 2016 anlässlich des Warmen Mai. Jetzt kommt er mit seiner Paola-Show auch nach Bern ins La Cappella. 

Michael von der Heide «begegnet» Paola als er 9 Jahre alt ist. «Es war der 18. April 1980, als ich abends frisch gebadet in meinem grünen Frottépyjama gemeinsam mit meiner Familie ganz nervös vor dem TV-Bildschirm sass, auf dem der Grand Prix Eurovision de la Chanson aus Den Haag übertragen wurde. Für die Schweiz war Paola mit dem Lied «Cinéma» am Start und erreichte den tollen vierten Rang. Sie hat mich mit ihrer Eleganz, ihrer Schönheit und dem wunderbaren Gesang total verzaubert. So, dass ich meinen Eltern gleich danach verkündete: Da werde ich auch einmal auftreten ...!». Der kleine Bub hat, wer hätte das damals geglaubt, es tatsächlich an den ESC geschafft. Aber 2010 war sein Beitrag «Il pleut de l’or» nicht so erfolgreich wie der von seinem grossen Vorbild. Er landete auf dem letzten Platz.  

Paola hat Michael von der Heide seither nie mehr losgelassen. Die von seiner Patentante erhaltene Langspielplatte «Paola – Lieder die ich liebe» wurde wochenlang, nein, monatelang fast durchsichtig gespielt. Mit diesem Juwel hat sich der kleine «Michi» bei jeder sich bietenden Gelegenheit in ein anderes Universum, in seine eigene grosse Traumwelt «gebeamt». Später konnte und wollte er sich zwar den Klängen von Janis Joplin, Madonna, Tina Turner, Bon Jovi oder französischen Chansons nicht entziehen. Aber wirklich immer absolut treu geblieben ist er einzig und allein Paola. 

Übrigens: Paola ist 1998 ausnahmsweise für eine grosse Schweizer Samstagabendshow «rückfällig» geworden und hat ihren Riesenhit «Blue Bayou» nochmals öffentlich vorgetragen. Gemeinsam mit Michael von der Heide in einer «autobiografischen» Spezialversion. «Mein Gott, war ich nervös. Und gleichzeitig stolz. Seit diesen Tagen sind wir persönlich befreundet und ich habe an meinen Konzerten immer einmal wieder ein Lied von ihr gesungen. Manchmal mit leichter Ironie, manchmal gefühlvoll und echt – je nach Song. Seit 1999 begleitet mich ein anderer Schatz von Paola als Glücksbringer: Sie hat mir ihre Silbermedaille für den zweiten Platz mit «Bonjour, Bonjour» am ESC 1969 in Madrid geschenkt!»

Michael von der Heide «PAOLA» 
Berner Première
Do, 9. bis So, 12. Februar 2017
20.00 Uhr, La Cappella
Vorverkauf: www.la-cappella.ch


Infos
Datum: 28.12.2016
Autor:
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