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Genderhacking Maskenball

Genderhacking Maskenball

Die grosse Party zum Genderhacking Festival findet im Frauenraum statt. Am Samstag 11. März steigt ein Makenball mit einem Konzert von Electrosexual aus Berlin und anschliessender Disco.

Eine Maske ermöglicht die eigene Identität zu manipulieren oder gar zu verstecken. Ein Bankräuber trägt eine Maske um bei seiner kriminellen Handlung nicht erkannt zu werden. An der Fastnacht und vielen anderen alten Ritualen trägt man Masken um in eine andere Rolle zu schlüpfen und dem Alltag zu entfliehen. Eine Maske kann gleichzeitig etwas verbergen und etwas Neues zeigen. Masken transformieren die Semiotik unserer Identität. Das heisst, mit Masken werden die Zeichen mit welchen wir unsere Identität nach aussen hin kommunizieren verändert. Die Bedeutung der Maske oder was sie repräsentiert wird von nun an der Trägerin oder dem Träger zu gewiesen. Das Gender Masking Fest möchte sich dieser Freiheiten bedienen. Die Gäste können durch die Maske mit ihrer Genderidentität spielen, sie transformieren und auch weiterreichen.

Die maskierten Gäste sind die leuchtenden Sterne in dieser Nacht. Aber die Organisatorinnen haben noch einen weitere schillernden Gast eingeladen: Electrosexual. Der 36-jährige Romain Frequency aus Frankreich ist Electrosexual. Er lebt seit einigen Jahren in Berlin und ist Elekromusiker, Komponist, Performer, Platten- und Video-Produzent. Er bezeichnet sich selbst als Aktivist und Feminist.

Auf seinem aktuelles Album «Art Support Remix» erforscht er die Maschine als höchste Vision des menschlichen Zustandes, sexuelle Fantasien und die Beziehung zu Robotern. Auf diesen Auftratt darf man gespannt sein!

Anschliessend gibt es Tanzmusik von Princess P und DJ Audiophil. Beides keine unbekannten in der Berner LGBT-Szene.

Infos
Datum: 31.12.2016
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