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Filmtipps

Körperlichkeit und Sexualität bei QUEERSICHT

Körperlichkeit und Sexualität bei QUEERSICHT

Zum 22. Mal findet das LGBTI-Filmfestival QUEERSICHT in Bern statt. In diesem Jahr ist Körperlichkeit und Sexualität ein Schwerpunktthema. Beispielsweise experimentell, mit dem Berlinale Gewinnerfilm «Touch me not» oder knallig-bunt im Film «Knife & Heart» mit Vanessa Paradis als Schwulenporno-Produzentin in den 70er Jahren oder lass dich überraschen vom gendergemixten Pornoblock.

Eröffnet wird QUEERSICHT am Donnerstag, 8. November im Kino ABC. Nach dem Apero für geladene Gäste wird der Film «Knife & Heart» gezeigt (Bild oben). Im Film von Yann Gonzalez spiel Vanessa Paradis eine Produzentin von Schwulenpornos, die gerade von ihrer Freundin verlassen wurde und auch noch einen Serienmörder suchen muss, der ihre Hauptdarsteller umbringt. Dieser Erotikthriller spielt in den 70er-Jahren und wurde vom Regisseur hyperstilisiert inszeniert.

Ganz anders der Film «Touch me not» von Adina Pintile, der im Frühling in Berlin den Goldenen Bären gewann. Eine Filmemacherin und ihre Protagonisten machen sich auf die Suche nach Intimität, erleben die verschieden Formen von Begehren und brechen mit Tabus. Vor dem Film am Donnerstag, 8. November im Kino Rex wird im Foyer noch eine Performance von Bilinger & Schulz aufgeführt.

Auch Porno wird bei QUEERSICHT gezeigt! Für den Samstag, 10. November hat das Festival eine besondere Wundertüte zusammengestellt. Freut euch auf eine bunt gemischte Palette von Kurzflmen: Schrill und sinnlich, feministisch und testosteronhaltig, akrobatisch und zärtlich. 

QUEERSICHT zeigt eine Werkschau der Regisseurin Angelina Maccarone, die Filme wir «Kommt Mausi raus?!» und «Fremde Haut» gedreht hat. Sie ist auch am Podiumsgespräch zum Thema Frauen in der Filmbranche dabei, das am Sonntag, 11.11. in der Cinematte stattfindet.

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«Colette» mit Keira Knightley

Am Festival werden auch einige Vorpremieren zu sehen sein. Am Montag, 12. November wird «Colette» im Cine Club gezeigt. Colette, gespielt von Keira Knightley, basiert auf der wahren Geschichte von Sidonie-Gabrielle Colette. Sie war eine der wichtigsten Schriftstellerinnen Frankreichs, die erst spät Anerkennung für ihr Schaffen erfuhr.

Auch der französische Spielfilm «Sauvage» von Camille Vidal-Naquet wird bei Queersicht als Vorpremiere gezeigt. Darin spielt Felix Maritaud, spannen und ambivalent, einen Stricher, der sich nach Zuneigung und Vertrauen sehnt.

Viele weiter Filme stehen auf dem Programm von QUEERISCHT 2018. Wie jedes Jahr gibt es die beliebten Kurzfilme zu sehen, die das Publikum bewerten kann. Der beste und kontroverseste Kurzfilm wird mit einer Rosa Brille ausgezeichnet.

Neben den Filmen bietet das Festival auch eine Lounge im Progr, am Samstag eine Party im Frauenraum und am Sonntag einen Brunch in der Turnhalle. Das ganze Programm findest du auf www.queersicht.ch

 

 

 

Infos
Datum: 06.11.2018
Rubrik: Filmtipps
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